Energie-Blog

(djd). Die Energiewende ist in vollem Gange: Hausbesitzer tragen mit besserer Dämmung und effizienteren Heizanlagen zu ihrem Gelingen bei. Doch was können Mieter tun, um einen Beitrag zu leisten und die Energiekosten zu senken? Immerhin wohnen über 50 Prozent der Deutschen zur Miete, prozentual ist das mehr als in jedem anderen EU-Land. Auf Heiztechnik und Dämmstandard ihrer Wohnung haben Mieter nur wenig Einfluss. "Möglichkeiten zu sparen und dabei den Komfort zu verbessern, gibt es aber auch für Mieter", meint Oliver Schönfeld, Bauen-Wohnen-Autor beim Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

(djd). Regelmäßig lüften für ein gesundes Raumklima oder die Fenster geschlossen halten, um Heizkosten zu sparen? Vor dieser Entscheidung stehen insbesondere in der kalten Jahreszeit viele Mieter und Hauseigentümer. Findet in Gebäuden kein ausreichender Luftwechsel statt, drohen gesundheitliche Beeinträchtigungen der Bewohner und Feuchteschäden an der Bausubstanz. Gerade in energetisch sanierten Bestands- oder Neubauten ist es daher wichtig, für einen ausreichenden Luftaustausch zu sorgen. Doch viele fürchten, dass beim Lüften zu viel Wärme aus dem Raum entweicht und somit die Heizkosten steigen. Die Sorge ist bei heutigen, dezentralen Lüftungselementen unbegründet: Fensterlüfter holen konstant frische Luft in den Raum und können dabei den Großteil der Heizwärme zurückgewinnen.

(djd). Morgens im Bad oder am Abend im Hobbyraum: Viele Räume im Haus werden nur zu bestimmten Tageszeiten genutzt. Die Heizung aufzudrehen lohnt somit kaum. Dennoch muss dies kein Grund sein, zu frieren. Wenn es um zeitlich begrenzte und zugleich schnell verfügbare Wärme geht, sind elektrische Direktheizgeräte oft eine gute Wahl - entweder als Ergänzung zur Zentralheizung oder auch als Ersatz, etwa im Bastelschuppen, wo es keine zentrale Wärmeversorgung gibt. Die Geräte sind mobil und ohne aufwändige Installationsarbeiten nutzbar - sie brauchen nicht mehr als eine Steckdose.

(djd). Für die Besitzer älterer Immobilien sind die Energiekosten ein Dauerthema. Fenster erneuern, Fassade und Dach dämmen, Heizung modernisieren: Die Möglichkeiten, Heizkosteneinsparungen zu erreichen, sind vielfältig. "Doch oft passt nicht alles, was sinnvoll wäre, ins verfügbare Budget", meint Oliver Schönfeld, Bauen-Wohnen-Experte bei Ratgeberzentrale.de. Der Einbau einer neuen Heizanlage schneidet bei einer Kosten-Nutzen-Rechnung in vielen Häusern besonders günstig ab. Im Vergleich zur kompletten Gebäudedämmung etwa ist die Investition überschaubar, durch die Reduzierung der Heizkosten kann sie sich schon nach einigen Jahren bezahlt machen. Und Fachleute schätzen, dass rund 70 Prozent der Anlagen in Deutschland veraltet und damit ineffizient sind.